Dal quotidiano “Alto Adige” del 27/04/2021

Dopo che l’Associazione Alzheimer Alto Adige ASAA, in stretta collaborazione con l’agenzia di formazione „Cedocs“, ha organizzato con grande successo negli ultimi 3 anni corsi di formazione per parenti premurosi e badanti nel comune di Bolzano, l’Associazione Alzheimer Alto Adige è ora molto lieta che sia riuscita per la prima volta ad impostare un programma molto interessante per chi è interessato all’ambito delle 60 ore , a partire dal 7 maggio 2021 fino al 24 giugno 2021 nella città di Merano. Le relazioni si terranno sempre di venerdì pomeriggio e sabato mattina nella sala civica Otto Huber), nonostante le restrizioni causate dalla pandemia della corona e in presenza.

Il progetto consente alle persone impegnate nell’assistenza a domicilio di completare il proprio profilo professionale attraverso l’aspetto psicologico-culturale e l’uso attivo del tempo insieme. Il corso è aperto anche a parenti di persone affette da demenza per fornire loro strumenti pratici.

Nella foto: una partecipante dell’ultimo corso a Bolzano e il Presidente ASAA Ulrich Seitz

Lo scopo è indubbiamente quello di sostenere i familiari di malati con più sicurezza e meno stress. Il focus delle lezioni e delle esercitazioni pratiche sono gli aspetti relazionali e l’uso attivo del tempo per gli anziani, per cui in base alla loro biografia, ci si affida a comportamenti, iniziative e suggerimenti che aiutano a preservare in modo sostenibile il loro interesse e il coinvolgimento sociale nel loro ambiente . Ciò previene la malinconia e la sensazione di isolamento, che non solo portano a un rapido declino mentale e fisico negli anziani. La varietà di argomenti è particolarmente impressionante questa volta, si passa dall’informazione giuridica, alla cinestetica, all’alimentazione degli anziani, alla presentazione dei servizi sanitari e sociali nel Paese, alla preparazione dei pasti tradizionali, all’assistenza domiciliare, alla domotica, al lavoro, alle possibilità terapeutiche, come ad esempio il supporto psicologico per gli accompagnatori con gestione delle crisi, sottolineano Ulrich Seitz, Presidente dell’Associazione Alzheimer e Ricciarda Cavosi, psicologa e responsabile dell’iniziativa in loco. Il motivo principale per cui siamo così felici è che siamo riusciti ad attirare specialisti esperti da una vasta gamma di professionisti di Merano e dintorni. Una cosa non va dimenticata, soprattutto in questo momento eccezionale: la maggior parte delle persone affette da demenza in Alto Adige viene assistita dai parenti, spesso senza alcun supporto professionale. I parenti che prestano assistenza sono fisicamente, psicologicamente, emotivamente e spesso anche finanziariamente ed economicamente stressati. C’è spesso una mancanza acuta di sostegno e di offerte di soccorso nel settore pubblico che possono essere dimostrate per aiutare e avere un effetto positivo. Molti parenti nel paese sono sospettosi o rifiutano offerte di sostegno poco convinte, afferma Seitz. Ciò che sembra importante per gli organizzatori del corso è sottolineare che è molto possibile vivere dignitosamente a casa nonostante la diagnosi di demenza.Il corso menzionato mostra come funziona. Questo è meglio farlo quelli al momento giusto dall’esterno per ottenere aiuto e questo permesso. Ecco perché è essenziale che la famiglia si occupi a fondo della situazione , discuta apertamente fino a che punto possono aiutare e dove hanno bisogno di aiuto esterno , consiglia la persona interessata, Laura Turati, tra gli altri. L’imprenditrice, figlia e volontaria Turati spiega in maniera pratica le conoscenze di base di cui si ha bisogno nella cura dei malati di demenza, descrive l’importanza di costruire il rapporto tra il caregiver, il caregiver e la sua famiglia, e affronta le problematiche spesso molto opache relative al diritti della persona assistita e, infine, responsabilità civile / penale nel processo assistenziale.

Non mi stanco mai, sottolinea Seitz, ricordare anche la necessità del supporto di volontari qualificati come parte essenziale di un mix assistenziale di successo . L’ulteriore qualificazione dei volontari impegnati aiuta ad alleviare il peso sui parenti che si prendono cura di loro.

Informazioni sul corso tramite info@asaa.it o il numero verde dell’Associazione Alzheimer 800660561

Ein Teil des ASAA Vorstands (v.l.): Helmuth Ohnewein, Edith Moroder, Ulrich Seitz, Simonetta Nadin mit Soziallandesrätin Waltraud Deeg (2.v.r.)

 

Wenn ein älterer Angehöriger allmählich an Autonomie verliert, ist die Verwaltung seines Vermögens eine der intensivsten Sorgen der Familie: Wie geht man mit diesem heiklen Thema um, wen kann man um erste Informationen und Beratung bitten, welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung?

Um Kindern und Betreuern zu helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden und sie bei der schwierigen Aufgabe zu unterstützen, sich um alle Bedürfnisse ihrer Eltern zu kümmern, planen wir als Alzheimervereinigung Südtirol eine Reihe von gezielten Treffen und spezifischen Konferenzen, um die Gesellschaft zu informieren und zu sensibilisieren, betont der Präsident der ASAA, Ulrich Seitz. Er erinnert auch daran, dass es in Südtirol mehr als 20.000 Kinder und Angehörige gibt, die sich um nicht-selbständige Verwandte kümmern, die nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst und damit auch für ihr Vermögen zu sorgen. Beginnen wir mit den schwersten Fällen: der Elternteil, der behindert ist, an Alzheimer oder Demenz leidet oder bettlägerig ist. Was können Sie tun, wenn Sie Handlungen und Dokumente nicht unterschreiben können?

Dr. Michele Piccolin und Dr. Alice Panicciari, die beiden Experten der Alzheimervereinigung Südtirol, verfolgen seit langem sehr wichtige Themen für unseren Verein. Das sind zum einen das Screening und zum anderen die psychologische Betreuung, unterstreicht Seitz.

Michele Piccolin arbeitet als Psychologe, spezialisiert auf forensische Neuropsychologie, während Alice Panicciari als Psychologin in der Beurteilung, Beratung und psychologischen Unterstützung von Familien mit emotionalen und Verhaltensschwierigkeiten engagiert ist.

Am 19.04.2021 ist von 15:00 bis 16:30 Uhr ein Nachmittag voller aktueller Inhalte mit anschließender Veranstaltung via Zoom-Videokonferenz geplant:

  • „Die Fähigkeit, im Alter über sein Vermögen zu verfügen: mögliche Bedrohungen erkennen und sich durch einen aktiven Geist schützen“ und
  • „Intervention zur kognitiven Stimulation und emotionalen Unterstützung“.Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich auf jeden Fall unter info@asaa.it anzumelden, um die notwendigen Informationen zur kostenlosen Teilnahme an der geplanten Veranstaltung zu erhalten.

 

Aus der Zeitschrift „Dolomiten“ vom 12.04.2021

Aus der Zeitschrift „Dolomiten“ vom 31.03.2021

 

Der in seinem Amt als ehrenamtlicher Referent für Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadt Bozen wiederbestätigte Ulrich Seitz erläutert zu Beginn seines neuen Mandats die Herausforderungen, die in der Landeshauptstadt anstehe. Ausgangspunkt ist die Anzahl der in der Stadt Bozen ansässigen Personen mit einer Invalidität, sprich fortwährenden, dauerhaften Beeinträchtigung. Diese, steigt jährlich (rund um 8 Prozent). In Daten ausgedrückt sind dies aktuell 7860 Menschen, davon 3300 unter 60 Jahren, und 980 Personen mit einer Invalidität von 100% mit Begleitzulage.

Nun hat sich die Lage in der Gemeinde Bozen zugespitzt. Vor allem konnten hunderte vulnerable Menschen im Arbeitsleben nicht ausreichend während des Lohnausgleichs abgesichert werden. Es fehlen auch entsprechende Alternativen wie Fortbildungen für diese Kategorie von Arbeitnehmern.

Als alarmierend wertet Ulrich Seitz die Armutsrate bei Menschen mit Behinderung. Mit 32,4 Prozent sind in Bozen Männer mit Beeinträchtigungen beispielsweise mehr als doppelt so häufig von  Armut  betroffen wie jene ohne Handicaps.

Wir haben zahlreiche Fälle in der Stadt Bozen, wo wir erleben, dass Eltern im Alter von über 70 Jahren, die selbst Risikogruppen darstellen, die Betreuung und teils auch Pflege ihrer erwachsenen Kinder schultern müssen. Das ist ein untragbarer Zustand, wo wir gemeinsam mit den involvierten Stellen, eine Lösung finden müssen, betont Seitz.

Bei vielen jüngeren Familien, die in der Pflege involviert sind, zeigt sich in diesen Wochen der Unmut, dass es keine Sicherheit bzw. Abstimmung der Dienste gibt, wann genau die „Caregivers“ einen Impfstoff erhalten, was eigentlich unverzichtbar für die Ausführung ihrer Tätigkeiten ist. In Bozen sind es rund 820 Personen.

Seitz hat schließlich den Bürgermeister gebeten, verstärkte Kontrollen im Stadtzentrum anzuordnen, um Pöbeleien auf Menschen mit einer Behinderung einzudämmen. Diese belastende Tatsache gesellt sich zur eh schon schwierigen Ausganglage mit Corona ecc. Ich bekomme leider immer öfters besorgniserregende Rückmeldungen von Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, und Angst vor Übergriffen bzw. Kleinkriminalität verspüren, unterstreicht der Referent. Die Scham, solche Vorfälle publik zu machen, ist sehr groß, gerade dann, wenn es sich um Betrügereien handelt, wo die Hilflosigkeit benachteiligter Gruppen ausgenutzt wird.

Ein Angebot zum Austausch in der Gruppe hilft gegen die Isolation

 

Aus der Zeitschrift „Dolomiten” vom 26.03.2021

Viele Angehörige von Menschen mit Demenz fühlen sich derzeit isoliert und alleine gelassen. Sämtliche Probleme fallen dadurch noch stärker ins Gewicht.

Die Kontrollvisiten werden immer wieder verschoben; Besuche sind schwierig bis unmöglich, auch Kontakte mit Freunden und Verwandten sind nicht leicht zu organisieren. Aufgrund seiner vielen Telefonkontakte mit pflegenden Angehörigen, die sich bei ihm beklagen, stellt Präsident Seitz fest: „Das Fehlen von Leistungsangeboten bei der Tagesbetreuung und in der Kurzzeitpflege wird immer belastender für rund 8.000 betroffene Familien in ganz Südtirol. Also ist dringender Handlungsbedarf geboten.“ Gelegenheit zum Gespräch bieten nur die technischen Hilfsmittel, was immerhin als großer Vorteil gegenüber früheren Zeiten einzuschätzen wäre – aber den persönlichen Kontakt jedenfalls nicht ersetzen kann.

In dieser kritischen Zeit wollen die Koordinatorinnen des Vereins Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA dennoch eine Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe bieten. Ein Anfangsversuch ist bereits gemacht worden und erfolgreich verlaufen. Deshalb soll nun für die deutschsprachige Gruppe in Bozen, die sich vor den Lockdown-Perioden gewöhnlich am letzten Montag im Monat getroffen hat, dieses Angebot auf der Zoom-Plattform wiederholt werden. Das hat den Vorteil, dass alle Interessent/innen sich bequem von zu Hause aus beteiligen können, also auch von außerhalb. Allerdings ist eine Internet-Verbindung Voraussetzung; auch ist es erforderlich, sich rechtzeitig bei der Mailadresse info@asaa.it vorzumerken, um den Zugangslink zu bekommen.

Vorgesehen ist das Online-Treffen für den Montag, 29. März, 17:00 bis 19:00 Uhr.

Es wäre schön, wenn der Kontakt wenigstens auf diese Weise wieder zustande kommen könnte. (ehm)

Aus der Zeitschrift Dolomiten vom 04.03.2021

 

Handlungsappel – Cannabis Social Club

Programm Tagung – Cannabis Social Club

Cannabis medica, appello ai politici: si deve fare di più

 

Zeitungsartikel aus der „Zett“ vom 13. Dezember 2020

Hier das Dokument zum Herunterladen

 

Zeitungsartikel aus der „Dolomiten“ vom 14. Dezember 2020

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